Hell wie die Nacht

„Das Zippo flammte auf. Die kleine Flamme warf einen sanften, flackrigen Schein auf die Szene.
Toni am Boden. Blut: dunkle Flecken neben ihm. Der Glanz eines Messers. Ein Mann über ihn gebeugt. Er hob den Kopf. Sah mich an. Smith! Und doch nicht Smith – eine Ähnlichkeit, ja, aber der Mann –
Ein beinahe kahler Kopf. Blasse, fast weiße Haut. Augen, die zu glühen schienen, selbst im Streichholzlicht meines Feuerzeugs.
Und Zähne? Zwei lange, spitze Zähne in seinen Mundwinkeln?
Ich wusste nicht, wer oder was das war, und ich bekam auch keine Zeit, groß drüber nachzudenken: Die Kreatur löste sich von Toni und schoss auf mich zu.“

„Hell wie die Nacht“ – eine Hardboiled-Mystery-Novelle, Teil 1 der Detective-Trilogie

HwdN

Seit die Japaner im Pazifik angegriffen haben, herrscht Krieg, und der Alltag für die städtische Polizei ist schon aufreibend genug – besonders für den namenlosen Erzähler und seinen Freund Toni Yanagisawa, der mit dem Misstrauen seiner Kollegen zu kämpfen hat und dem die Bundespolizei am Zeug flicken möchte aufgrund seiner japanischen Abstammung.
Als dann noch ein Irrer aus der Klapsmühle entkommt, im Gewimmel der Stadt untertaucht und beginnt, eine Blutspur durch die Nächte zu ziehen, spitzt sich die Situation zu – denn auch das FBI und das Kriegsministerium haben Interesse an dem Flüchtigen, und Toni wäre der ideale Sündenbock, falls man Sache vertuschen müsste.
Ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt, und dann ist da auch noch ein beunruhigendes Detail, von dem Zeugen berichtet haben und das die Zeitungen wild werden lässt: Der Flüchtige soll das Blut seiner Opfer trinken …

Erhältlich bei Amazon für den Kindle und für den Tolino-Reader, beispielsweise bei Thalia, Hugendubel oder Ebook.de (Libri.de).

120 Romanseiten, 28.200 Wörter
ISBN (E-Book) 978-3-00-050046-6

[Cover- und Ebook-Design: Sabine Hoffmann, Berlin.]