Cover-Art: alt und neu

Fern wie die Zeit ist jetzt schon seit ein paar Monaten da draußen in der Welt unterwegs und hat, wenn man das über ein E-Book sagen wollte, „viel dazugelernt“, jedenfalls, was den Inhalt angeht – was sich an Rechtschreib- und Grammatikfehlern meinen besten Bemühungen zum Trotz darin verbarg, ist nach und nach aufgespürt und korrigiert worden, und in Version 5.0, der aktuellen, ist nach bestem Wissen und Gewissen alles so, wie man sich das als Leser und Autor wünscht.

Allen kann man es zwar niemals rechtmachen, sind die Geschmäcker doch nun einmal verschieden; vom formalen Gesichtspunkt her aber bin ich mit Fern wie die Zeit mehr als zufrieden.

Was in allen aufeinanderfolgenden, verbesserten Versionen, von 1.0 bis 4.0, jedoch gleich blieb, war das Cover: die Taschenuhr (oder war’s ein Kompass?) mit dem Schriftzug „Fern wie die Zeit“ und dem Blutfleck in der rechten Ecke. Mit Version 5, der neuerworbenen ISBN und dem endlichen Erscheinen des Druckbuchs, das ohnehin nach einem neuen oder angepassten Cover verlangte, setzte sich auch die Erkenntnis durch, dass das alte Titelbild vielleicht noch nicht der Weisheit letzter Schluss sein mochte.

FwdZ alt

Wurde es dem Roman, letztendlich ja ein Krimi, Mystery- und Fantastik-Bestandteile hin oder her, wirklich gerecht? Sicher, der Blutfleck gab einen Hinweis, aber diese Taschenuhr (oder Kompass?) … Und ja, die Story hat etwas mit der Zeit zu tun, sehr viel sogar, auf ihre Weise, aber dennoch, eine Uhr (ein Kompass?) auf dem Titel – war das nicht ein bisschen zu abstrakt?

Die Grafikdesignerin stimmte diesen Überlegungen zu, und so entstand (in ziemlich langer Kleinarbeit, die einen Außenstehenden vermutlich erstaunt) das neue Cover – der „Schwarze Mann“, mit Trenchcoat und Hut, klassischem Detektiv-Outfit, und rotem Schatten (oder ist das jetzt Blut?) auf weißem Grund.

Als Cover des Druckbuchs ist das Resultat, wie ich finde, sehr schön geworden – der Kontrast zwischen Schwarz und Weiß, der Klecks Farbe in genau dem richtigen Ausmaß, der rot/schwarze Text auf dem Buchrücken, doch, das Resultat sieht sehr ordentlich aus und gefällt mir richtig gut!

FwdZ neu

Worüber man jetzt streiten kann: Wie wirkt dasselbe Cover aber als E-Book-Titelbild, ohne ein „richtiges“ Buch hinter sich zu haben? Zuwenig Farbe? Nicht genug Action? Zuviele Freiräume? Irgendwie habe ich das Gefühl, dass eine Kleinigkeit fehlen könnte, finde das Druckbuch aber großartig und möchte daran nicht herumdoktern, und Druck- und E-Version sollte natürlich dasselbe Cover haben – oder?

Was denkt Ihr?

14. Juli 2013 von Florian Popp
Kategorien: Kindle, Self-Publishing | Schreibe einen Kommentar

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